Der Kunst-Podcast von Stephanie Hüllmann mit Blicken direkt in die Ateliers. Zum Inspirieren, Mut Machen und auch mal zum Neugierde Befriedigen. Unterhaltsam, ehrlich, informativ. Und mit vielen Gästen.
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Was, wenn in einem Kunst-Podcast die Kunst selbst gar nicht das eigentliche Thema ist!? Diese Jubiläums-Episode wirft den Blick zurück auf fünf Jahre Gespräche rund um die Kunst. Und es wird klar: es geht um deutlich mehr. Gemeinsam blicken wir auf überraschende Erkenntnisse, auf Zahlen und Geschichte, auf gescheiterte Ansätze und die vielen kleinen großen Wahrheiten über die Kunstwelt, die sich erst im Gespräch zeigen. Eine Folge über Mut, Zweifel und alles, was zwischen Mikrofon und Atelier passiert. Und die leise Erkenntnis, dass man nach fünf Jahren voller Gespräche manchmal weniger sicher ist als am Anfang... Ausserdem: es gibt auch etwas Tolles zu gewinnen!
Wir hören oft, dass Kunst in unserer Gesellschaft wichtig sei.
Aber was bedeutet das eigentlich konkret für die Menschen, die Kunst machen? In dieser Episode meines Kunst-Podcasts spreche ich mit Dr. Anna Schwan, der Gründerin der MeetFrida Foundation. Die Stiftung entwickelt Projekte, die Kunst aus der klassischen Kunstwelt heraus in den öffentlichen Raum bringen und so den Kunst-Schaffenden Wahrnehmung verschaffen. Wir sprechen über die Erfolge dieses Ziels, aber auch wie schwierig das manchmal sein kann - von verschiedenen Seiten her. Eine Folge über Kunst, Öffentlichkeit und die Menschen hinter den Werken.
Diese Episode ist Teil des großen Podcasthon, einer Initiative,
bei der Podcasts gemeinnützige Organisationen vorstellen.
In Folge #125 meines Kunst-Podcasts nimmt uns die Porträtmalerin Friederike Meier mit in ihren Arbeitsprozess zwischen Text, Algorithmus und Leinwand. Du erfährst, wie KI gesellschaftliche Schönheitsideale sichtbar macht und warum gerade der Zufall darin für sie entscheidend ist. Vom digitalen Entwurf bis zur malerischen Entscheidung entstehen starke Frauenportraits, die nicht perfekt sein wollen. Eine Episode für alle, die wissen wollen, wie Kunst im Dialog mit KI wirklich aussehen kann.
Ein Prozent deiner täglich zur Verfügung stehenden Zeit: 14 Minuten und 24 Sekunden.
In dieser Solo-Episode spreche ich darüber, was passieren kann, wenn wir wenigstens diesen kleinen Raum nutzen für das, was uns wirklich wichtig ist. Es geht um Ausreden, Verantwortung und die Frage, ob wir uns selbst täglich zeigen: dass wir uns wichtig nehmen…oder eben auch nicht.
Eine Einladung, Zeit neu zu betrachten. Nicht als Vorsatz zum neuen Jahr, sondern als grundsätzliche Haltung.
Wir dürfen in Episode 123 meines Kunst-Podcasts tief hinter die Kulissen eines wichtigen, fast hundertjährigen Künstlerinnenverbands blicken: Es geht um Verantwortung, Sichtbarkeit, Netzwerke und um die überraschenden Mechanismen, die einen Verband heute relevant machen. Sabine Rheinhold, langjährige Vorsitzende der GEDOK Hamburg, erzählt, wie Politik, Förderprogramme und echte Begegnungen zusammenwirken. Und warum die GEDOK auch in Zeiten von Social Media immer noch ihre Wichtigkeit behält und ihren ganz eigenen Zauber entfaltet…wenn man sich denn dafür einsetzt.
Ein Werkverzeichnis klingt nüchtern…bis man versteht, was wirklich dahinter steckt. In dieser Episode meines Kunst-Podcasts habe ich mit der bekannten Papier-Künstlerin Angela Glajcar und ihrer Atelier-Leiterin Sasa Hanten über die Erstellung ihres “Catalogue Raisonné”, ihr Werkverzeichnis, gesprochen. Und dabei sehr schnell gelernt, dass es um weit mehr geht als um Listen, Nummern und Sortieren: es geht um Erinnerung, Verantwortung und den Versuch, einem künstlerischen Gesamtwerk eine klare Form zu geben. Und auf dem Weg dahin wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.
Ein engagiertes, kluges Gespräch über Kunst, Struktur und Leidenschaft. Und das Staunen, wenn alles plötzlich neuen Sinn ergibt.
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Kirsten König, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht und zugleich einer leidenschaftlichen Musikerin. Ihr Blick von beiden Seiten, juristisch und künstlerisch, macht das Gespräch so lebendig. Kirsten zeigt uns, warum rechtliche Klarheit nicht bremst, sondern Freiheit schafft.
Wir sprechen über Urheberrecht, faire Vergütung, Social Media und Fragen, die Kunstschaffende oft und gern aufschieben: Wie viel Vertrag braucht Vertrauen? Wann schützt das Gesetz wirklich, und wo wird’s heikel? Auch KI, Impressumspflicht und ein paar Paragrafen, die jede Künstlerin und jeder Künstler unbedingt kennen sollte, kommen zur Sprache – verständlich, praxisnah und ohne Juristendeutsch.
Der Künstler Simon Pfeffel riskiert in seinen Performances immer wieder den Kontrollverlust. In unserem Gespräch geht es um Vertrauen, Mut und die produktive Kraft der Unsicherheit. Simon berichtet von seiner Praxis, einem Spiel mit Risiko und Begegnung und warum er gern verbirgt, dass es überhaupt Kunst ist, was er da macht. Er spricht aber auch über die Schieflagen in einem Kunstsystem, das Künstler:innen oft mehr bremst als unterstützt.
Eine Episode über Balance im Raum und Schieflage im System. Und darüber, warum Unsicherheit manchmal die wichtigste Ressource ist.
Beim Aufbau meiner Einzelausstellung „offensichtlich verborgen“ stand plötzlich alles Kopf: der Plan funktionierte nicht, Lieblingswerke passten nicht, ich war der Verzweiflung nahe…und der Raum begann, eigene Entscheidungen zu treffen.
Was erst nach Chaos aussah, wurde zum spannenden Experiment. Statt einfach nur Kunst aufzuhängen, entstand eine Erzählung im Raum, mit Brüchen, Dialogen und Überraschungen.
Wie es sich anfühlte, als ich die Kontrolle verlor und plötzlich etwas viel Besseres entstand, davon handelt diese Episode.
Was genau ist Kunst?
Atelier-Talk Podcast definiert Kunst mit folgenden drei Punkten: alles, was du 1.) mit Hingabe und Leidenschaft 2.) intensiv 3.) über längere Zeit machst.
Das kann folgendes sein:
malen oder zeichnen
Musik machen
tanzen
kochen
fotografieren
schreiben
Interviews machen
gärtnern
und vieles, vieles mehr!
Bei Atelier-Talk Podcast kommen Künstlerinnen und Künstler aller Richtungen zu Wort wie auch Menschen, die Tipps geben können für dein Kunst-Business, für dein Leben auf Social Media und so weiter.
Indieser Episode treffe ich die Handwebmeisterin Maike Weyrich und es dreht sich viel um die Frage Kunst oder Handwerk. Aber wir landen ziemlich schnell auch viel weiter weg davon als gedacht. Aus einem Gespräch über Weben, Material und jahrzehntelange Praxis entsteht Größeres: Es geht um Wert, Wahrnehmung und darum, was passiert, wenn Kopf, Hand und Zeit zusammenspielen. Und darum, was dieser Gesellschaft vielleicht fehlen könnte.
Ein Gespräch, das sich ständig verschiebt…oder eben auch nicht: von Handwerk zu Kunst, von Arbeit zu Alltag, von Faden zum Denken.